Nonexercise-Acitvity-Thermogenesis
Schonmal davon gehört?
Neat ist die Energie die wir aufbringen für alltägliche Bewegungen, die nichts mit Essen, Schlafen oder Sport zutun haben.
Also:
der Fußweg zur Arbeit, das tippen auf der Tastatur, Gartenarbeit usw… Ganz normale Alltagsbewegungen halt.
Studien haben herausgefunden das NEAT bei den Testpersonen unbewusst zugenommen hat, denen man mehr Essen zugeführt hat als sie üblicherweise zu sich nehmen.
Und bei denen abgenommen hat, die weniger zu Essen bekamen als sonst. Ein Automatismus welcher dafür sorge Trägt, dass unser Körper im Gleichgewicht bleibt.
Der spontane Drang sich zu bewegen ist also vielleicht garnicht so spontan sondern unser Körper der uns unterbewusst dazu verleitet.
Wir sind ein komplexes System welches sich von ganz alleine reguliert, wenn man denn auf die Anzeichen und Signale des Körpers reagiert!
Die Hauptursache weshalb Übergewicht auftritt ist ein Kalorienüberschuss über einen längeren Zeitraum.
 Dies bedeutet, dass dem Körper regelmäßig mehr Kalorien zugeführt werden als dieser benötigt. Der Körper speichert diese überschüßige Energie meist in Form von Fettzellen ein, um in Zeiten des Kalorienmangels darauf zurück zugreifen.
 Es ist also ein Überlebensmechanismus des Körpers um sich auf eine drohende Nahrungsknappheit vorzubereiten. 
Das war vor hunderten von Jahren vielleicht noch sinnig, da es durchaus vorkam, dass eine Dürre die Ernte ruiniert hat. Durch die Globalisierung und vor allem der Wirtschaftslage in Deutschland müssen wir uns davor jedoch nicht mehr fürchten. Eine Lebensmittelknappheit gibt es für unseren Körper also in der Form nicht. 
Schade das dieser das noch nicht erkannt hat, dann könnte er aufhören überschüßiges Fett zu speichern.

Also zurück zu NEAT!
Wir können es zu unserem Vorteil nutzen!
Wenn wir diesen nämlich erhöhen, erhöhen somit auch unseren Kalorienverbrauch.
Wir können darüber also unseren Energiebedarf regulieren und steuern!
Eine Studie aus England hat gezeigt das die Zahl der Übergewichtigen seit 1980 um 100% angestiegen ist, die Energie zufuhr jedoch zurück gegangen ist. Dies bedeutet im Umkehrschluss das der NEAT der Bevölkerung zurück gegangen ist. Es ist also nicht zwingender weise so, dass wir mehr oder schlechter Essen als früher, wir bewegen uns schlichtweg weniger als wir es noch vor 40 Jahren getan haben.
Sitzen ist mittlerweile ein anerkannter Risikofaktor für Frühsterblichkeit (abhängig davon ob bereits eine Krankheit besteht.) Selbst die tägliche Empfehlung von 30 minütlicher körperlicher Aktivität, bietet dafür keinen Ausgleich. Diese kurze Einheit reicht bei weitem nicht aus, wenn man den restlichen Tag einfach nichts tut! Vor allem da die durchschnittliche Sitzdauer heutzutage 8 Stunden überschreitet. Langes Sitzen steht zudem in Verbindung mit einem erhöhten Typ 2 Diabetes Risiko, Herzkrankheiten und Übergewicht.

Neuere Forschungen legen nahe, dass Aktivitäten, die man nie als Bewegung bezeichnen würde, wie das Laufen von Botengängen und das Putzen des Badezimmers, immer noch Langlebigkeitsvorteile haben. In einer im Journal der American Geriatrics Society veröffentlichten Studie mit älteren Frauen wurde jede 30-minütige leichte Aktivitäten wie diese mit einem um 12% geringeren Risiko eines frühen Sterbens im Vergleich zu sesshafteren Gleichaltrigen in Verbindung gebracht. 
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2018 ergab, dass bei älteren Männern jede zusätzliche halbe Stunde leichter körperlicher Aktivität, wie z.B. Spazierengehen oder Gartenarbeit, ihr Risiko für einen vorzeitigen Tod um 17% verringerte. 
Sogar Dinge wie in der U-Bahn zu stehen, oder zu gehen während man telefoniert, anstatt sich hinzusetzen können eine solche positive Wirkung haben. 
Natürlich kommst du mit formellem Training schneller an dein Ziel, und Krafttraining bringt oft den größten gesundheitlichen Nutzen!
Wenn du jedoch anfängst dein Training oder schwere körperliche Anstrengung zu kompensieren, in dem du dafür den Rest des Tages auf der Couch rumliegst, wirst du dich deinem Ausgangsniveu nicht weit entfernen.

Summa Summarum:
- Gehe mehr zu Fuß
- Vergiss Aufzüge und Rolltreppen
- Parke dein Auto doch mal weiter von deinem Zielort weg
- Nimm das Fahrrad
- SpielE mehr herum
- Tolle im Garten
- Wippe mit deinen Beinen
- Minimiere Technologie, die dich zum Faul sein verleitet
- Gehe Einkaufen, statt dir dein Essen nach Hause bringen zu lassen
- Krafttraining nicht vergessen

Wenn du noch Auf der Suche nach einem Trainer bist, der dich ganzheitlich berät, Dann melde dich noch Heute bei mir und wir vereinbaren dein erstes Personaltraining! 
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